Metallfreie Zahnheilkunde.

Warum metallfrei

Zur Zeit bestehen die Implantate hauptsächlich aus Titan - gut bewährt, aber es gibt inzwischen etwas Besseres! Ein neue Material ermöglicht dauerhaft stabile metallfreie Implantatversorgung. Viele Patienten sind metallsensibel, haben vielleicht schon Allergien entwickelt und wünschen sich eine Befreiung von jeglichem Metall in ihrem Mund. Amalgam machte dahingehend schon viele Schlagzeilen.

Bisher: Titan-Implantate

Bisher übliche Implantate bestehen aus Reintitan. Dieses hat - trotz allgemein guter Verträglichkeit -, wie alle Metalle, Wechselwirkungen mit dem umgebenden Gewebe und dem Gesamtorganismus. Eine hochwertige Gesamtversorgung war bisher ohne Metalle nicht möglich. Erst seit Einführung der Hochleistungskeramik Zirkonoxid, durch die große Brücken und auch herausnehmbarer Zahnersatz metallfrei möglich wird, besteht der Wunsch, auch die oft dazu notwendigen Implantate ebenfalls aus diesem Material herzustellen.

Keramik-Implantate aus Zirkonoxid

sind eine Alternative zum Titan-Implantat, die bereits schon ihre Anhänger gefunden hat. So bietet zum Beipiel Professor S. Sandhaus aus Lausanne in der Schweiz seit vielen Jahren Zirkonoxid-Implantate an. Es ersetzt hochwertige Metalllegierungen und Edelstahl in vollem Umfang, da es sehr bruch- und druckfest ist. Deshalb wird es auch "keramischer" Stahl genannt. Im Gegensatz dazu ist es jedoch weiß. Besonders im Frontzahnbereich wird der dunkelgraue Rand der Titan-Implantate und der Grauton des umgebenden Zahnfleisches bemängelt. Um hierfür Abhilfe zu schaffen, sind aufwändige Knochen- bzw. Bindegewebstransplantationen notwendig. Durch Verwendung von Zirkonoxid-Implantaten gibt es diese ästhetischen Mängel nicht, so dass auf aufwendige Operationen verzichtet werden kann. Zirkonoxid ist biokompatibel, das bedeutet es ist für den Körper verträglich.

Die Herstellung und Verarbeitung setzt allerdings hochwertige Präzisionsgeräte voraus. Außerdem ist eine spezielle Erfahrung des Zahnarztes und des Zahnlabors notwendig. Dabei ist die gute Zusammenarbeit von Zahnarzt und Zahntechniker besonders wichtig, die am besten gelingt, wenn beide unter einem Dach sind. So ist es auch möglich, individuelle Implantate anzubieten.
Individuelle Zirkonoxid-Implantate können nur als verzögerte Sofort-Implantate gesetzt werden, da die Herstellung mindestens einen Tag dauert.

In unserer Praxis

wird eine 3-D-Implantatplanung durch Einsatz des Oralix-Multiscan durchgeführt. Durch einen sogenannten Transversal-Scan ist eine räumliche Orientierung möglich. Dadurch ist eine wesentliche Voraussetzung für eine Planung gegeben.

Mit Hilfe der vorhandenen CAD/CAM-Technik kann eine Bohrschablone hergestellt werden. Diese ermöglicht ein präzises Implantieren. Mit einem Spezial-Abdruckverfahren können die Daten in eine Bohrschablone eingegeben werden und die Implantate optimal in den Kiefer eingesetzt werden. Durch die Präzision, die diese Planung vermittelt, verringert sich die direkte Behandlungszeit und das Implantationsrisiko.

Angebot individueller Kontakte

Unser Ziel ist es, dass nach entsprechenden Vorgesprächen und der notwendigen Voruntersuchung und Planung, an einem einzigen Wochenende ein Sofortimplantat und die Versorgung mit Zahnersatz erfolgen kann!

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